Der Puppenkönig wird Ende 2019 für immer schließen, Geschäftsinhaber Alfred Westenhöfer hat nun die Gründe bekannt gegeben.
Der Puppenkönig wird Ende 2019 für immer schließen, Geschäftsinhaber Alfred Westenhöfer hat nun die Gründe bekannt gegeben.

Puppenkönig Bonn schließt – Gründe nun bekannt

Geschäftsinhaber Alfred Westenhöfer hat am Donnerstag, 10. Januar, nun die Gründe für die Schließung des Puppenkönigs bekannt gegeben. Das traditionsreiche Spielwarengeschäft, dass bereits seit mehr als 100 Jahren seinen Sitz in Bonn hat, wird nun Ende des Jahres 2019 für immer schließen, Hallo Bonn! berichtete darüber.

Der Geschäftsinhaber Alfred Westenhöfer hat nun die Gründe offen gelegt. So sei es zum einen das Problem, dass seine beiden Töchter das Spielwarengeschäft nicht weiterführen möchten. Diese sind nach Österreich und nach Berlin gezogen. Zum anderen nannte der Inhaber auch einen Grund, der aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist: „Der Internethandel setzt uns Spielwarenhändlern immer mehr zu. Wir sind davon von allen am meisten betroffen. Rund 50 Prozent der Verkäufe von Spielwaren passieren heute online“.

Vermutet wird, dass sich Kunden in Fachgeschäften auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten lassen. Später würden die Kunden dann bei Unternehmen, die teilweise in Deutschland nicht steuerpflichtig sind, online von zu hause aus einkaufen, so der Chef des Einzelhandelsverbands Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen Jannis Vassiliou. „Weil sie dabei ein paar Euros einsparen“. Dies passiert auf Kosten der Arbeitsstellen.

Was Ende des Jahres mit der Immobilie, die rund 1700 Quadratmetern Nutzfläche besitzt, passiert, dazu schwieg Alfred Westenhöfer.

Der große aufrecht stehende Teddybär, die Modelleisenbahn vor Weihnachten oder die Männerspielabende – Nicht nur den Bonner Kindern wird definitiv etwas fehlen.

Bildrechte © Facebook / Puppenkönig-Spielwaren für Generationen

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