Mann schreibt mit Stift
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Robert-Wetzlar-Berufskolleg wird erweitert

Rat stimmt den Entwürfen und Kostenplänen für die umfangreiche Brandschutzsanierung und den neuen Klassen- und Fachräumen sowie Aula zu. Bezirksvertretung Bonn berät am 14. Februar.

BN – Am Robert-Wetzlar-Berufskolleg stehen umfangreiche Bauarbeiten an. Der Rat der Stadt Bonn beschloss am 7. Februar 2019 – vorbehaltlich der Zustimmung der Bezirksvertretung Bonn, die am 14. Februar 2019 tagt – die Pläne zur erweiterten Brandschutzsanierung und der Erweiterung von acht Klassen- und Fachräumen, Lehrer- und Differenzierungsräumen sowie einer Aula.

Zudem wird das Bestandsgebäude nach der brandschutztechnischen Sanierung umgebaut und modernisiert: Die Fassade wird gestrichen, Fensterbänke und der Sonnenschutz ausgetauscht und die Flachdächer werden energetisch saniert. Abschließend muss die Bezirksvertretung Bonn am 14. Februar 2019 zustimmen. Dazu bekommt der Bestandsbau neue Böden, Türen sowie Akustikdecken und wird im Innenraum umfassend neu gestrichen. Die Modernisierung beinhaltet auch die haustechnischen Anlagen, wie Lüftung und Wärmeversorgung, und die Sanitäranlagen.

Im Erweiterungsbau werden sieben Klassenräume, zwei Differenzierungsräume, ein Fachraum und ein Lehrerstationsraum sowie Abstell- und Technikräume untergebracht. Auch eine neue Aula, die gemeinsam von Robert-Wetzlar-Berufskolleg und Ludwig-Erhard-Berufskolleg genutzt werden wird, gehört zum Neubau. Erschlossen wird der Anbau über den Haupteingang und das sich daran anschließende zentrale Foyer mit Treppenhaus und Aufzug. Somit kann jede Etage barrierefrei und rollstuhlgerecht erreicht werden. Optisch wird der Neubau an den ersten Erweiterungsbau aus dem Jahr 2014 angepasst. Zum Abschluss wird der komplette Schulhof neu hergerichtet.

Die Planung wurde mit der Behindertengemeinschaft abgestimmt. Alle Zugänge sind barrierefrei, das Gebäude ist mit einer behindertengerechten Toilette sowie Dusche ausgestattet, und das Obergeschoss ist über einen Aufzug erreichbar. Die Baukosten liegen bei rund 22,5 Millionen Euro.

Bildrechte ©Free-Photos

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