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UN-Simulationskonferenz in New York: 2019 mit Bonner Azubis

Wie verhandeln 193 Nationen miteinander? Und wie vertritt man in einem globalen Kontext nationale Interessen? Neun Auszubildende der Stadt Bonn erhalten einen außergewöhnlichen Einblick in die Themen und Arbeitsweisen der Vereinten Nationen. Ende März nehmen sie an der National Model United Nations (NMUN) in New York teil – der größten Simulationskonferenz der Vereinten Nationen.

Gemeinsam mit zehn Azubis der Stadt Köln repräsentieren die Bonner Nachwuchskräfte einen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen – Finnland. Sascha Hessenbruch, Ausbildungsleiter der Stadt Bonn begleitet die jungen Erwachsenen nach New York und hat die Teilnahme an der NMUN-Konferenz organisiert: „Die Kolleginnen und Kollegen können ihre Teamfähigkeit ausbauen und sammeln wertvolle Kompetenzen, zum Beispiel im Umgang mit anderen Kulturen und Positionen.“

Auch Oberbürgermeister Ashok Sridharan sieht viele Vorteile in der Teilnahme: „Als deutsche Stadt der Vereinten Nationen legen wir großen Wert auf eine international ausgerichtete Ausbildung und bieten unseren Nachwuchskräften bereits seit Jahren die Möglichkeit, Stationen in europäischen Städten zu absolvieren. Die NMUN ist eine tolle Ergänzung.“

Die Auszubildenden sind zwischen 19 und 26 Jahre alt und absolvieren den theoretischen Teil ihrer Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW bzw. dem Rheinischen Studieninstitut in Köln. Bereits seit Oktober bereitet sich die Gruppe auf die Konferenz vor. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein verhandlungssicheres Englisch und die Bereitschaft, sich in die politischen Positionen eines Landes einzuarbeiten. „Die eigene Position ist dabei unwichtig. Entscheidend ist nur, dass man die Interessen des Landes so gut es geht vertritt“, sagt Dominik ben Moussa, Stadtinspektoranwärter. „Wir müssen Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und auch in der Lage sein Kompromisse zu schließen – Dinge, die auch in einer Verwaltung wichtig sind.“ Zusätzlich müssen auch Abläufe und Regeln der UN-Simulation erlernt werden: Zum Beispiel, wie abgestimmt wird und wie man eine Resolution vorbereitet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlen die Kosten für die Flüge und für Aktivitäten vor Ort selbst. Die Stadt übernimmt die Anmeldegebühren und die Übernachtungskosten, 90 Euro pro Person und Nacht im Vierbettzimmer.

Am Donnerstag, 21. März 2019, geht der Flug nach New York. Die Konferenz findet an fünf Tagen vom 24. bis zum 28. März statt. Zurück nach Deutschland fliegen die Azubis am 30. März. Vor Ort besucht die Delegation die finnische und die deutsche UN-Vertretung und nimmt an Veranstaltungen im Hauptgebäude der Vereinten Nationen teil.

Dabei sein auf Facebook und Instagram

Direkt aus New York berichten die Bonner Azubis auf Facebook und Instagram von ihren Erfahrungen:
Facebook: www.facebook.com/StadtBonnKarriere
Instagram: www.instagram.com/stadt_bonn_karriere

Hintergrund: National Model United Nations

Die National-Model-United-Nations-Konferenz in New York ist mit etwa 5500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt die größte studentische Simulationsveranstaltung. Sie soll das Verständnis für die Arbeit der Vereinten Nationen fördern. Dabei wird eine komplette Vollversammlung nachgestellt und in den verschiedenen Komitees der Vereinten Nationen gearbeitet.

An der Konferenz nehmen teil: Catharina Juric, Anna Möller, Christopher Kockerols, Jennifer Wetjen, Lisa Göbel, Lukas Drechsel, Dominic ben Moussa, Nathalie Pilz und Davina Winkel.

 

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Girls‘ und Boys‘ Day: 2019 noch freie Plätze bei der Stadtverwaltung

Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Bonn sowohl für Mädchen als auch für Jungen die Möglichkeit, in „typische“ Berufe des jeweils anderen Geschlechts hineinzuschnuppern. Noch gibt es freie Angebote in Kitas, beim Städtischen Gebäudemanagement oder der Kläranlage Beuel.

Berufe kennenlernen, in denen Frauen und Männer jeweils unterrepräsentiert sind – darum geht es beim bundesweiten Girls‘ und Boys‘ Day. Auch die Stadt Bonn beteiligt sich in diesem Jahr wieder und hat eine große Auswahl an Angeboten. Aufgrund der Osterferien findet der diesjährige Girls‘ und Boys’ Day bereits am Donnerstag, 28. März 2019, statt.

„Die städtischen Angebote sind sehr beliebt. Bereits im November 2018 gingen für einige Bereiche Anfragen für Plätze ein“, so Katja Schülke, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, die die Angebote der Stadtverwaltung koordiniert. So ist beispielsweise der Tag in der Stadtförsterei besonders beliebt und sehr schnell ausgebucht.

Die Stadtverwaltung Bonn beteiligt sich bereits zum elften Mal an der bundesweiten Aktion und hat auch bereits von Anfang an Angebote für Jungen. Den offiziellen beziehungsweise bundesweiten Boys’ Day gibt es jedoch erst seit 2011.

Neu in diesem Jahr ist, dass für Jungen auch Plätze in Verwaltungsbereichen angeboten werden. Diese ergänzen die bestehenden Angebote für Jungs in Kindertagesstätten sowie den Seniorenzentren.

Gemeinsam mit dem Ausbildungsbeauftragten der Stadt Bonn wurden die derzeitigen Ausbildungskräfte gefragt, ob sie sich vorstellen können, ihren Arbeitsbereich einem jungen Menschen zu zeigen.

So stehen in diesem Jahr auch Plätze bei den Bürgerdiensten, beispielsweise im Dienstleistungszentrum und in der Fahrerlaubnisbehörde, sowie in der Bezirksverwaltungsstelle Beuel zur Verfügung.

Insgesamt bietet die Stadtverwaltung in diesem Jahr mehr als 120 Plätze für Jungen und Mädchen in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Stadtverwaltung an, von A wie Amt für Soziales und Wohnen bis Z wie Zentrallabor des Tiefbauamtes.

Noch sind nicht alle angebotenen Plätze belegt. Für Jungs gibt es noch einige Plätze in städtischen Kindertagesstätten, wo sie einen Tag lang den Erzieherinnen und Erziehern über die Schulter schauen können. Mädchen können einen Tag auf der Kläranlage Beuel verbringen oder erleben, was alles zu den Aufgaben eines Schulhausmeisters gehört. Auf www.boys-day.de sowie www.girls-day.de sind alle Details zu finden.

 

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Phantasialand Brühl nähe Bonn: “Raik“ ist für die ganze Familie geeignet.

Phantasialand – Ein Besuch in Deutschlands beliebtestem Freizeitpark

Ein Besuch in Deutschlands beliebtestem Freizeitpark: Das Phantasialand bietet Nervenkitzel für die Großen und Spiele für die Kleinen.

Erschienen in Hallo Bonn! Das Bonner Bürger-Buch Ausgabe 2019 

Viele Besucher verbinden mit einem Besuch eigene Kindheitserinnerungen: Bereits seit mehr als 50 Jahren zieht einer der meistbesuchten und ältesten Freizeitparks Deutschlands die Besucher auf das Gelände einer aufgelassenen Braukohlegrube vor den Toren Kölns. Wer heute über das Gelände schlendert, vermag sich jedoch nur noch schwer vorzustellen, dass das Phantasialand 1967 zunächst als Märchenwald angefangen hat.

Der war mit rund 400.000 Besuchern bereits im Gründungsjahr allerdings so erfolgreich, dass die beiden Gründer, der Schausteller Gottlieb Löffelhardt und der Puppenspieler Richard Schmidt, schnell in eine Erweiterung investierten. An die Nachbildung der Berliner Straße „Unter den Linden“ im Stile der 1920er und 1930er Jahre samt Brandenburger Tor werden sich viele ältere Besucher sicher genauso erinnern, wie an die gemächliche Wikinger-Boot-Fahrt über den See oder die Rundtour mit der Einschienenbahn „Phantasialand-Jet“. Im Laufe der Jahre entschloss man sich jedoch den Park zunehmend für Erwachsene auch ohne Kinder attraktiv zu machen: Wer heute in der mit dem Wort „Achterbahn“ nur unzureichend charakterisierten Fahrattraktion „Taron“,unterwegs ist, braucht neben Nerven aus Drahtseilen auch eine gewisse Reife.

Die 2016 in Betrieb genommene Anlage sei der schnellste und in seiner Bauart längste „Multi-Launch-Coaster“ der Welt, sagen die Betreiber. Seine Schienen wurden so verschlungen in die Themenwelt gebaut, dass sie sich unglaubliche 116 Mal kreuzen – auch das sei Weltrekord. Wie auch immer: Der Power-Start mit dem Katapult und die rasante Fahrt vorbei an Felswänden, durch Tunnel und über die Dächer der Phantasielandschaft „Klugheim“ hinweg, beeindruckt auch echte Hardcore-Fahrer.
Ein Mindestalter ist dennoch nicht vorgesehen, dafür aber eine Mindestgröße: 1,30 Meter sollten die jungen Fahrgäste schon groß sein, wer kleiner
als 1,40 Meter ist, dem ist die Mitfahrt nur in Begleitung eines Erwachsenen erlaubt. Bereits zehn Jahre älter ist die „Black Mamba“: Hier sorgen
unter anderem separate Warteschlangen für die nötige Sicherheit.

Für korpulentere Menschen verfügen die Reihen vier und fünf über jeweils einen etwas größeren Sitz. Kinder müssen mindestens zehn Jahre alt und 1,40 Meter groß sein um mitfahren zu können. Und auch für Gäste die größer als 1,95 Meter sind, ist die Mitfahrt tabu. Eher familientauglich ist hingegen „Raik“: Bei dem sogenannten „Family-Boomerang“ dürfen Kids bereits ab einem Körpermaß von einem Meter mit; der besondere Kick besteht hier in einem Rückwärtsstart.

Doch auch Eltern mit kleinen Kindern sind in dem Freizeitpark nach wie vor gut aufgehoben. Drei Viertel der Attraktionen sind auch für Kinder unter 1,40 Meter geeignet und für Eltern, die mit kleinerem Nachwuchs unterwegs sind, haben sich die Betreiber einen besonderen Service ausgedacht: Baby Switch bedeutet, dass beide Elternteile sich beim Fahren abwechseln können, ohne dafür zweimal anstehen zu müssen. Oder, dass ein Erwachsener abwechselnd mit zwei Kindern fahren kann, ohne sich doppelt anstellen zu müssen.

Viele der Artikel auf der Website des Bonner Stadtmagazins Hallo Bonn! können Sie auch in Englischer Sprache lesen. Many articles on the city magazine Hallo Bonn! are readable in English Language

A visit to Germany‘s most popular amusement park: The Phantasialand offers thrills for the adults and games for the little ones.

Many visitors combine their own childhood memories with a visit: For more than 50 years, one of the most visited and oldest amusement parks in
Germany has been attracting visitors to the grounds of an abandoned brewery coalmine just outside Cologne. Anyone wandering over the grounds today, however, can only imagine that the Phantasialand started in 1967 as a fairy-tale forest.

However, with around 400,000 visitors already in its founding year, it was so successful that the two founders, showman Gottlieb Löffelhardt and puppeteer Richard Schmidt, quickly invested in an extension. The replica of the Berlin street „Unter den Linden“ in the style of the 1920s and 1930s, including Brandenburg Gate will certainly remember many older visitors as well as the leisurely Viking boat ride across the lake or the round trip with the monorail „Phantasialand -Jet“. Over the years, however, it was decided to make the park more and more attractive for adults, even without children: Anyone traveling today in the „Taron“ ride attraction, which is poorly characterized by the word „rollercoaster“, needs a certain maturity in addition to nerves made of wire ropes.

The system, which was commissioned in 2016, is the fastest and, in its design, the longest „multi-launch coaster“ in the world, say the operators. His tracks were so intricately built into the theme world that they cross unbelievably 116 times – that too is a world record. However, the power launch with the catapult and the rapid ride past rock walls, through tunnels and over the rooftops of the „Klugheim“ fantasy landscape also impress real hardcore riders.

A minimum age is still not provided, but a minimum size: Young passengers should already be 1.30 meters high; who is smaller than 1.40 meters has to ride with the company of an adult. Already ten years older is the „Black Mamba“: Here, among other things, separate queues provide the necessary security. For more corpulent people, rows four and five each have a slightly larger seat. Children must be at least ten years old and 1.40 meters tall to ride this. And even for guests who are higher than 1.95 meters, the ride is taboo. Rather family-friendly, however, is „Raik“: In the so-called „family boomerang“, kids are allowed to start with a height of one meter; the special kick is here a reverse start.

But even parents with small children are still in good hands in the amusement park. Three quarters of the attractions are also suitable for children under 1.40 meters and for parents who are traveling with younger children; the operators have come up with a special service: Baby Switch means that both parents can take turns while driving, without having to queue twice. Or that an adult can drive alternately with two children without having to queue twice.

Lesen Sie auch Teil 2 unseres Magazins Hallo Bonn! Das Bonner Bürger-Buch Ausgabe 2019

Foto © Phantasialand

Start der Flohmarktsession beginnt mit dem ersten Rheinauen-Flohmarkt

Der Rheinauen-Flohmarkt gilt als einer der größten deutschen Flohmärkte. Von März bis Oktober besteht jeweils am dritten Samstag im Monat von 8 bis 18 Uhr die Möglichkeit, in der Rheinaue auf Schnäppchenjagd zu gehen. Organisiert werden die Rheinauen-Flohmärkte vom Pächter des Parkrestaurants und der ‚Melan macht Märkte Veranstaltungs GmbH‘.

Seit 2012 müssen sich Händler in der Woche zuvor ihre Plätze reservieren lassen und bekommen einen Standplatz zugewiesen. Doch auch für spontan entschlossene Trödler stehen ausreichend Plätze zur Verfügung. Es gibt 1600 Meter Standfläche zur freien Platzwahl.

Ansprechpartner:

Melan macht Märkte Veranstaltungs GmbH
Monnetstraße 7
52146 Würselen
Telefon: 02405 – 40 89 40 0

info@melan.de

Stadtwerke Bonn bieten Fahrten mit Bus und Bahn

Gut angenommen wurden in den vergangenen Jahren die 200 kostenlosen Parkplätze in der Besucher-Tiefgarage des Post Towers. Wer trotzdem verkehrsbehindernd parkt, wird abgeschleppt.

Der SWB Bus und Bahn-Fahrten-Tipp: Mit der Linie 66 bis zur Haltestelle „Rheinaue“ oder mit den Linien 610 und 611 bis zur Haltestelle „Ludwig-Erhard-Allee“ zu fahren. Die aktuellen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte den Samstagsfahrplänen oder informieren Sie sich im Internet.

Keine Neuware

 

Als Anbieter zugelassen werden nur Amateure, die flohmarkttypische gebrauchte Artikel verkaufen wollen. Neuwertige Industriewaren, Lebensmittel, Tabakerzeugnisse, Pflanzen, lebende oder präparierte Tiere und Tierteile, Waffen aller Art, Nazi-Artikel, Kriegsspielzeug, Gewalt verherrlichende Artikel, Erotika, Farben, Öle, Lacke, Verdünnungen, Kosmetika, Parfüme (ausgenommen sind Sammlerminiaturen), pornographische Darstellungen, Waren, die gegen das Zoll- und Urheberrecht verstoßen, sind nicht zugelassen. Die Stände dürfen am Freitag vorher schon ab 16 Uhr aufgebaut werden. Verkaufszeit ist am Samstag von 8 bis 18 Uhr. Vor Ort wird das Standgeld von 8 Euro pro angefangenen Meter (Front oder Tiefe) im Laufe des Flohmarkttages samt einer Reinigungskaution von 10 Euro pro Stand kassiert. Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen für einen Stand unter zwei Metern Länge, den sie alleine betreiben, nichts.

So fing alles an:

Der erste Flohmarkt war am 7. April 1973 vor der Schlosskirche. Laut Chronik waren gegen 10 Uhr alle Plätze vergeben. Insgesamt hatten 88 „Händler“ ihre Zelte auf dem Hof und in der Brüdergasse aufgeschlagen. Es gab Pickelhauben, Degen, Vorderlader, alte Puppen für viel Geld, in grüne Glasflaschen eingeschlossene Liebesherzchen sowie viel Silber und altes Porzellan.

Der Flohmarkt fand so große Resonanz, dass er im Juli 1975 in den Hofgarten verlegt werden musste. Verkehrsprobleme machten im Dezember 1978 einen Umzug an das Beueler Rheinufer erforderlich, wo sich der Flohmarkt zu einer Großveranstaltung mit überregionaler Bedeutung entwickelte. 1981 übersiedelte der Markt in die Gronau, 1983 ging es wegen der andauernden Hochwassergefahr in die Rheinaue.

Diese entpuppte sich als wahres Eldorado für Trödelfans. Schon der Flohmarkt am 16. Juni 1984 hatte rund 1500 Anbieter, bei sehr großem Besucherinteresse, das seither anhält.

Die Veranstaltungstermine 2019:

  • 16. März
  • 13. April
  • 18. Mai
  • 15. Juni
  • 20. Juli
  • 17. August
  • 21. September
  • 19. Oktober

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Enten in der Rheinaue gerissen – Hunde stets anleinen

Das Amt für Stadtgrün erinnert aus aktuellem Anlass daran, dass Hunde in der Rheinaue angeleint werden müssen. Ende Februar wurden zwei Enten am Rheinauensee von einem Hund gerissen.

Die Bonner Straßenordnung sieht vor, dass Hundehalter ihre Tiere unter anderen in den Grünanlagen und den U-Bahn-Bereichen an der Leine führen müssen. Je nach Rasse ist der Jagdtrieb bei Hunden mehr oder weniger ausgeprägt. Ist der Jagdinstinkt beim Hund erst geweckt, ist er meist unempfänglich für Rufe und Pfiffe des Halters. Die Beute wird verletzt oder sogar getötet. Am Rheinauensee, wo Enten und Schwäne leben, ist es daher besonders wichtig, Hunde stets an der Leine zu führen.

In der Rheinaue gibt es jedoch auch eine Freilauffläche. Hier können sich Hunde unangeleint austoben.

Unter www.bonn.de/hundefreilaufflaechenwerden alle Flächen auf dem Stadtplan angezeigt. Bei Kontrollen achtet der Stadtordnungsdienst auch auf die Anleinpflicht. Bei einem Verstoß kann ein Bußgeld von 25 Euro verhängt werden.

 

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Die Sieger von Jugend forscht an der Uni

Die Sieger von Jugend forscht an der Uni Bonn Vier erste Preise. 73 Jungforscher stellen ihre Projekte beim Regionalwettbewerb Bonn/Köln vor

 

Sind Mikrowellen schädlich? Lässt sich mit Pellets aus Gülle heizen? Wie gelingt es, aus Pflanzen veganes Leder herzustellen? Wie kann die Datenauswertung zur Dunklen Materie optimiert werden? Mit diesen Themen errangen heute Jungforscher beim Regionalwettbewerb Bonn/Köln von Jugend forscht/Schüler experimentieren an der Bonner Universität erste Preise. Insgesamt waren 73 Teilnehmer angetreten und präsentierten am Nachmittag in der Universitätsaula 35 Forschungsprojekte der Öffentlichkeit. Die Erstplatzierten qualifizierten sich als Regionalsieger für die Teilnahme am Landeswettbewerb.

 

Den ersten Platz in der Sparte Biologie bei Schüler experimentieren sicherten sich Felicitas Farber (9) und Anna Impekoven (10) von der Gemeinschaftsgrundschule Oedekoven. Sie untersuchten anhand von Kresse-Samen und -Pflanzen, ob Mikrowellen schädlich sind.

 

Veganes Leder aus Pflanzenbestandteilen

 

Wie lässt sich aus den Pflanzenbestandteilen Stärke und Pektin veganes Leder herstellen? Diese Frage bearbeitete mit Erfolg Felix Möller (13) vom Rhein-Sieg-Gymnasium in Sankt Augustin. Mit Hilfe von Citrus- und Apfelpektinen gelang es ihm, einen Stoff herzustellen, der in seinen Eigenschaften tierischem Leder sehr ähnlich ist. Dafür errang er den ersten Platz in Chemie in der Sparte Schüler experimentieren.

 

Gülle-Pellets für die Energiegewinnung

 

In der Sparte Jugend forscht erzielten Erik Hofmann (15), Julian Jacobs (13) und Patrick Pütz (15) vom Clara-Fey-Gymnasium einen ersten Platz in Chemie. Aus den festen Bestandteilen von Gülle pressten die Schüler Pellets und prüften sie auf ihre Eignung für die industrielle Energiegewinnung.

 

Auf den Spuren der Dunklen Energie

 

Carolin Kohl (17) vom Paul-Klee-Gymnasium errang den ersten Platz in Physik bei Jugend forscht. Sie optimierte Netzwerktypen, mit denen sich die Daten zu möglichen Kandidaten für Dunkle Materie auswerten lassen. Hierfür besuchte sie zwei Wochen eine Arbeitsgruppe am Teilchenforschungszentrum CERN in Genf.

 

Hoher wissenschaftlicher Anspruch

 

Prorektorin Prof. Dr. Karin Holm-Müller begrüßte die Teilnehmer. „Als Universität veranstalten wir den Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren sehr gerne, denn er ist ein wichtiger Beitrag, um interessierte junge Menschen an die Forschung heranzuführen“, sagte sie. „Der wissenschaftliche Anspruch der Projekte und das Engagement sind sehr hoch.“

 

Uni Bonn richtet zum achten Mal „Jugend forscht“ aus

 

Bereits zum achten Mal richtete die Bonner Universität nun den Regionalwettbewerb aus. „Wir freuen uns sehr, dass die Universität Bonn seit 2012 Pate des Regionalwettbewerbs ist. Ohne unsere Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft wäre Jugend forscht nicht denkbar“, teilte Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V., mit. „Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft ist es wichtig, dass kein Talent verloren geht und jeder interessierte, leistungsbereite junge Mensch die Chance erhält, entdeckt und gefördert zu werden.“

 

Die öffentliche Präsentation der Exponate von insgesamt 73 Teilnehmern am Nachmittag in der Aula der Universität Bonn stieß auf großes Interesse. „Wir gratulieren denjenigen, die sich heute für den Landeswettbewerb qualifiziert haben“, sagte die Jugend forscht-Patenbeauftragte Dr. Andrea Grugel von der Universität Bonn. „Doch gewonnen haben alle Teilnehmer, weil Jugend forscht und Schüler experimentieren wichtige Erfahrungen für den weiteren Lebensweg sind.“

Kunstrasen mit Ball und weißer Linie

Rat stimmt Umbau des Alten Godesberger Stadions zu

Der Rat der Stadt Bonn hat am Donnerstag, 7. Februar 2019, beschlossen, eine Teilfläche des Alten Godesberger Stadions zu verkaufen und die restliche Fläche als Kunstrasenplatz zu modernisieren.

Die Sportflächen des Alten Godesberger Stadions befinden sich in einem schlechten Zustand. Als Maßnahme zur Modernisierung der Bonner Sportplätze soll der Tennenplatz in ein Kunstrasenspielfeld umgebaut werden.

Das neue Großspielfeld wird näher an das Vereinsheim verlegt. Außerdem bekommt das Gelände in Richtung Südstraße einen etwa acht Meter hohen Ballfangzaun. Zusätzlich soll ein Kleinspielfeld errichtet werden.

Die Kosten für den Umbau des Alten Godesberger Stadions inklusive des Kleinspielfeldes liegen nach dem derzeitigen Planungsstand bei 781.000 Euro. Die Mittel sind im Etat des Sport- und Bäderamtes 2019 eingeplant. Der Umbau soll im Sommer 2019 beginnen.

Die nach dem Umbau frei werdende Fläche von rund 7.200 Quadratmetern kann anderweitig genutzt werden. Es ist vorgesehen, diese Fläche an einen benachbarten Gewerbebetrieb zu verkaufen, der bereits seit längerer Zeit Interesse an einer betrieblichen Erweiterung geäußert hat. Die Verwaltung strebt an, die Modernisierungskosten aus den zu erwartenden Verkaufseinnahmen zu decken.

Das Sport- und Bäderamt führt nun weitere Gespräche mit den Vereinen, die das Stadion nutzen. Anschließend wird dem Sportausschuss und der Bezirksvertretung Bad Godesberg die Entwurfsplanung für den neuen Kunstrasenplatz zur Beschlussfassung vorgelegt.

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Sporthallenboden mit bunten Linien

Neubau einer Sporthalle im Schulzentrum Tannenbusch

In seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag, 7. Februar 2019, hat der Rat der Stadt Bonn der Vorplanung für den Neubau einer Einfeldsporthalle im Schulzentrum Tannenbusch zugestimmt.

Das Tannenbusch-Gymnasium ist seit 2013 NRW-Sportschule und bietet jungen Leistungssportlerinnen und -sportlern eine verlässliche Grundlage, Spitzenleistungen im Sport und schulische Ausbildung miteinander zu verbinden. Um den Leistungssport auszuweiten, wird das Städtische Gebäudemanagement eine Einfeldsporthalle mit einem Kraftraum errichten.

Der Neubau soll auf der derzeit als Basketballfeld genutzten Fläche zwischen dem bestehenden Beach-Volleyballplatz und dem Sportplatz entstehen. Das Beach-Volleyballfeld bleibt von den Bauarbeiten unberührt.

Eine Schwerpunktsportart der Schule ist das Fechten. Die Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Sportart weiter gefördert werden. Deshalb werden sechs Fechtbahnen mit der damit verbundenen notwendigen Technik eingebaut.

Die Vorplanung des Neubaus erfolgte in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertretern des Tannenbusch-Gymnasiums, dem Arbeitsschutz sowie der Behinderten-Gemeinschaft Bonn. Sämtliche Zugänge sollen barrierefrei erreichbar sein, und die Halle wird mit einer behindertengerechten Toilette ausgestattet.

Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei etwa vier Millionen Euro. Das Land NRW wird die Maßnahme voraussichtlich in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro fördern. Darüber hinaus werden 500.000 Euro aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ bereitgestellt. Die Mittel für den verbleibenden städtischen Eigenanteil in Höhe von etwa 727.000 Euro sind im Wirtschaftsplanentwurf des Städtischen Gebäudemanagements eingestellt.

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Schwimmer mit Brille

Bonner Freibadsaison 2019: Neue Eintrittspreise und Wochenend-Öffnungszeiten

Zu Christi Himmelfahrt, Ende Mai, öffnen die Bonner Freibäder. Die diesjährige Saison bringt frühere Öffnungszeiten an Wochenenden und Feiertagen, eine neue Familienkarte sowie weitere neue Ermäßigungen mit sich. Bereits jetzt sucht das Sport- und Bäderamt Aushilfen für die Sommersaison.

BN – An Christi Himmelfahrt, 30. Mai 2019, starten alle sechs Bonner Freibäder in die Sommersaison. Melbbad, Römerbad, Ennertbad, Friesi, der Freibadteil des Hardtbergbades und das Panoramabad Rüngsdorf bleiben bis einschließlich 1. September geöffnet. Bei anhaltend schöner Witterung wird der Bäderbetrieb ein Freibad voraussichtlich bereits Mitte Mai öffnen.

Bäder öffnen an Wochenenden und Feiertagen bereits um 10 Uhr
Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 6.30 Uhr bis 20 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 10 bis 19 Uhr. So haben auch Berufstätige die Möglichkeit, werktags die Freibäder zu nutzen. An den Wochenenden sind sie in diesem Jahr auf vielfachen Wunsch schon ab 10 Uhr geöffnet. Für viele Familien war der Start um 11 Uhr zu spät. Dem vielfachen Wunsch vieler Badegäste und der Fördervereine kommt die Stadt Bonn damit nach. Öffnungszeiten von mehr als neun Stunden sind an den Wochenenden nicht möglich, daher schließen die Freibäder um 19 Uhr.

Das Friesi wird noch bis einschließlich 1. Mai 2019 als Hallenbad nutzbar sein. Die Traglufthalle wird ab 2. Mai 2019 abgebaut und das Schwimmbad danach für die Sommersaison vorbereitet. Frankenbad und Beueler Bütt haben am 29. Mai 2019 ihren letzten Öffnungstag. Die Halle des Hardtbergbades bleibt darüber hinaus für Schulen und Vereine noch bis zum Beginn der Sommerferien nutzbar. Bei anhaltend schönem Wetter im September könnte das Hardtbergbad auch die Freibadsaison verlängern.

Neue Familienkarte und neue Ermäßigungen im Angebot
Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 7. Februar 2019 einen neuen Entgelttarif für die Bonner Bäder beschlossen. Die Änderungen gelten ab 1. März 2019. Neu im Angebot sind zwei Familien- bzw. Kleingruppenkarten; zum Preis von 7,50 Euro für eine erwachsene Person plus zwei Kinder zwischen sieben und 18 Jahren und für zwei erwachsene Personen plus zwei Kinder im gleichen Alter für 11,50 Euro. Kinder unter sieben Jahren haben weiterhin freien Eintritt.

Auch bietet der Bäderbetrieb wieder eine Saisonkarte für alle Freibäder an. Sie kostet 120 Euro für Erwachsene und 60 Euro für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Personen im freiwilligen sozialen Jahr und Freiwillige im Sinne des Bundesfreiwilligengesetzes, Inhaber der Ehrenamtskarte und der Jugendleiterkarte (Juleika) sowie Schwerbehinderte ab 50 Prozent.

Dieser Ermäßigungstarif gilt ab März auch bei Einzeleintritten und Mehrfachkarten.

Mit dem geänderten Entgelttarif für die Bäder werden auch Saisonkarten für Mitglieder der Fördervereine der Freibäder eingeführt. Sie gelten jeweils nur für das vom Verein geförderte Bad.

Aushilfen für die Sommersaison werden noch gesucht
Das Sport- und Bäderamt sucht Aushilfen für die Beckenaufsicht und die Kassen der Bonner Bäder. Die Kräfte sollen auf Abruf als Rettungsschwimmerinnen- und -schwimmer die Mitarbeiterteams bei der Aufsicht in den Freibädern unterstützen. Auch für den Verkauf und die Abrechnung der Eintrittskarten an den Bäderkassen werden Kolleginnen und Kollegen gesucht, die Bereitschaft zum Schichtdienst und zu Einsätzen an Wochenenden sowie Feiertagen haben.

Voraussetzungen für eine Einstellung als Rettungsschwimmer sind: das deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber und der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses über neun Unterrichtseinheiten, beides nicht älter als zwei Jahre. Berücksichtigt werden können nur Bewerberinnen und Bewerber, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Sport- und Bäderamt erwartet teamorientiertes und besucherfreundliches Auftreten.

Auch wer noch nicht das deutsche Rettungsschwimmabzeichen hat, aber sehr gut schwimmen kann, kann sich bewerben. In den Osterferien bietet die Stadt Bonn zusammen mit der DLRG die entsprechenden Kurse an.

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Telekom Baskets Grundschul-Challenge in Bonn

Das Runde muss ins Runde!

Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klassen sollen für den Basketballsport begeistert werden. Ihre Gesundheit durch Bewegung und sportliche Aktivität gefördert werden. Dieses Projekt der Deutschen Telekom und der Telekom Baskets Bonn findet in Kooperation mit der Stadt Bonn statt. Sie fördert nicht nur die Bewegung und Gesundheit der Grundschulkinder, sondern begeistert auch auf spielerische Art und Weise für den Basketballsport. Hinzu kommen exklusive und einzigartige Momente mit den Profis der Telekom Baskets, eine umfangreich ausgestattete Tool-Box und hochwertige Preise.

Jede teilnehmende Schule bereitete sich innerhalb einer Trainingsphase unter Anleitung eines ausgebildeten Trainers individuell auf die Challenge vor. Diese beinhaltet insgesamt acht verschiedene Disziplinen. Sämtliches Equipment, das für die Vorbereitung benötigt wurde, stand den teilnehmenden Schulen kostenlos in einer Tool-Box zur Verfügung. Ebenfalls erhielten die Schulen detaillierte Trainingshinweise, mit denen die Schüler gezielt auf die Challenge vorbereitet werden konnten.

Auf das Training folgte die eigentliche Challenge, in der sich je Gruppe/Klasse zehn Schülerinnen und Schüler, in den Hallen der Telekom Baskets, mit anderen Schulen gemessen haben. Die einzelnen Teams wurden in den acht Disziplinen bewertet. Die besten Schulen qualifizierten sich für das Finalturnier und spielen nun in einem Playoff-Turnier gegeneinander.

Unter Berücksichtigung eines dem Alter entsprechenden Regelwerks wird nun auf einem Kleinfeld Basketball gespielt. Als zusätzliches Highlight bekommt je ein Schüler jeder teilnehmenden Schule die Möglichkeit bei der „Master-Skill-Challenge“ im Vorfeld der Gruppenphase Punkte für sein Team zu sammeln.
Dieses Jahr waren 31 Grundschulen aus dem Bonner Umkreis am Start.

Das Finale der zweiten Baskets Grundschul-Challenge findet am Samstag statt. Auf die besten drei Schulen des Final-Turniers warten attraktive Preisgelder und Sachpreise. Der Sieger der Baskets Grundschul-Challenge kann sich zudem auf einen exklusiven Spieltagsbesuch bei den Telekom Baskets Bonn mit Blick hinter die Kulissen freuen.

wann?
09. Februar 2019, 12.00 bis 16.00 Uhr

wo?
Telekom Dome, Basketsring, 53123 Bonn

Der Eintritt ist frei!

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