Startseite » News

Schlagwort: News

Bildrechte©pixabay/jensjunge

UN-Simulationskonferenz in New York: 2019 mit Bonner Azubis

Wie verhandeln 193 Nationen miteinander? Und wie vertritt man in einem globalen Kontext nationale Interessen? Neun Auszubildende der Stadt Bonn erhalten einen außergewöhnlichen Einblick in die Themen und Arbeitsweisen der Vereinten Nationen. Ende März nehmen sie an der National Model United Nations (NMUN) in New York teil – der größten Simulationskonferenz der Vereinten Nationen.

Gemeinsam mit zehn Azubis der Stadt Köln repräsentieren die Bonner Nachwuchskräfte einen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen – Finnland. Sascha Hessenbruch, Ausbildungsleiter der Stadt Bonn begleitet die jungen Erwachsenen nach New York und hat die Teilnahme an der NMUN-Konferenz organisiert: „Die Kolleginnen und Kollegen können ihre Teamfähigkeit ausbauen und sammeln wertvolle Kompetenzen, zum Beispiel im Umgang mit anderen Kulturen und Positionen.“

Auch Oberbürgermeister Ashok Sridharan sieht viele Vorteile in der Teilnahme: „Als deutsche Stadt der Vereinten Nationen legen wir großen Wert auf eine international ausgerichtete Ausbildung und bieten unseren Nachwuchskräften bereits seit Jahren die Möglichkeit, Stationen in europäischen Städten zu absolvieren. Die NMUN ist eine tolle Ergänzung.“

Die Auszubildenden sind zwischen 19 und 26 Jahre alt und absolvieren den theoretischen Teil ihrer Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW bzw. dem Rheinischen Studieninstitut in Köln. Bereits seit Oktober bereitet sich die Gruppe auf die Konferenz vor. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein verhandlungssicheres Englisch und die Bereitschaft, sich in die politischen Positionen eines Landes einzuarbeiten. „Die eigene Position ist dabei unwichtig. Entscheidend ist nur, dass man die Interessen des Landes so gut es geht vertritt“, sagt Dominik ben Moussa, Stadtinspektoranwärter. „Wir müssen Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und auch in der Lage sein Kompromisse zu schließen – Dinge, die auch in einer Verwaltung wichtig sind.“ Zusätzlich müssen auch Abläufe und Regeln der UN-Simulation erlernt werden: Zum Beispiel, wie abgestimmt wird und wie man eine Resolution vorbereitet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlen die Kosten für die Flüge und für Aktivitäten vor Ort selbst. Die Stadt übernimmt die Anmeldegebühren und die Übernachtungskosten, 90 Euro pro Person und Nacht im Vierbettzimmer.

Am Donnerstag, 21. März 2019, geht der Flug nach New York. Die Konferenz findet an fünf Tagen vom 24. bis zum 28. März statt. Zurück nach Deutschland fliegen die Azubis am 30. März. Vor Ort besucht die Delegation die finnische und die deutsche UN-Vertretung und nimmt an Veranstaltungen im Hauptgebäude der Vereinten Nationen teil.

Dabei sein auf Facebook und Instagram

Direkt aus New York berichten die Bonner Azubis auf Facebook und Instagram von ihren Erfahrungen:
Facebook: www.facebook.com/StadtBonnKarriere
Instagram: www.instagram.com/stadt_bonn_karriere

Hintergrund: National Model United Nations

Die National-Model-United-Nations-Konferenz in New York ist mit etwa 5500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt die größte studentische Simulationsveranstaltung. Sie soll das Verständnis für die Arbeit der Vereinten Nationen fördern. Dabei wird eine komplette Vollversammlung nachgestellt und in den verschiedenen Komitees der Vereinten Nationen gearbeitet.

An der Konferenz nehmen teil: Catharina Juric, Anna Möller, Christopher Kockerols, Jennifer Wetjen, Lisa Göbel, Lukas Drechsel, Dominic ben Moussa, Nathalie Pilz und Davina Winkel.

 

Bildrechte©pixabay/jensjunge

©pixabay/whitesession

Girls‘ und Boys‘ Day: 2019 noch freie Plätze bei der Stadtverwaltung

Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Bonn sowohl für Mädchen als auch für Jungen die Möglichkeit, in „typische“ Berufe des jeweils anderen Geschlechts hineinzuschnuppern. Noch gibt es freie Angebote in Kitas, beim Städtischen Gebäudemanagement oder der Kläranlage Beuel.

Berufe kennenlernen, in denen Frauen und Männer jeweils unterrepräsentiert sind – darum geht es beim bundesweiten Girls‘ und Boys‘ Day. Auch die Stadt Bonn beteiligt sich in diesem Jahr wieder und hat eine große Auswahl an Angeboten. Aufgrund der Osterferien findet der diesjährige Girls‘ und Boys’ Day bereits am Donnerstag, 28. März 2019, statt.

„Die städtischen Angebote sind sehr beliebt. Bereits im November 2018 gingen für einige Bereiche Anfragen für Plätze ein“, so Katja Schülke, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, die die Angebote der Stadtverwaltung koordiniert. So ist beispielsweise der Tag in der Stadtförsterei besonders beliebt und sehr schnell ausgebucht.

Die Stadtverwaltung Bonn beteiligt sich bereits zum elften Mal an der bundesweiten Aktion und hat auch bereits von Anfang an Angebote für Jungen. Den offiziellen beziehungsweise bundesweiten Boys’ Day gibt es jedoch erst seit 2011.

Neu in diesem Jahr ist, dass für Jungen auch Plätze in Verwaltungsbereichen angeboten werden. Diese ergänzen die bestehenden Angebote für Jungs in Kindertagesstätten sowie den Seniorenzentren.

Gemeinsam mit dem Ausbildungsbeauftragten der Stadt Bonn wurden die derzeitigen Ausbildungskräfte gefragt, ob sie sich vorstellen können, ihren Arbeitsbereich einem jungen Menschen zu zeigen.

So stehen in diesem Jahr auch Plätze bei den Bürgerdiensten, beispielsweise im Dienstleistungszentrum und in der Fahrerlaubnisbehörde, sowie in der Bezirksverwaltungsstelle Beuel zur Verfügung.

Insgesamt bietet die Stadtverwaltung in diesem Jahr mehr als 120 Plätze für Jungen und Mädchen in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Stadtverwaltung an, von A wie Amt für Soziales und Wohnen bis Z wie Zentrallabor des Tiefbauamtes.

Noch sind nicht alle angebotenen Plätze belegt. Für Jungs gibt es noch einige Plätze in städtischen Kindertagesstätten, wo sie einen Tag lang den Erzieherinnen und Erziehern über die Schulter schauen können. Mädchen können einen Tag auf der Kläranlage Beuel verbringen oder erleben, was alles zu den Aufgaben eines Schulhausmeisters gehört. Auf www.boys-day.de sowie www.girls-day.de sind alle Details zu finden.

 

Bildrechte©pixabay/whitesession

Beethovenhalle: Rat berät Sachstandsbericht

Mit einem umfangreichen Bericht zum Sachstand des Projektes „Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle“ hat sich der Rat in einer Sondersitzung am Montag, 18. März 2019, befasst. Nachdem sich durch die Kündigung zweier Firmen weitere Zeitverzögerungen und eine Erhöhung der Kosten abgezeichnet hatten, war eine Neubewertung der Situation und die Prüfung möglicher Optionen nötig geworden. Das Fazit am Montagabend: Angesichts des bereits fortgeschrittenen Planungsstandes soll die Zusammenarbeit mit dem Objektplaner zunächst weitergehen, möglichst unter veränderten Bedingungen. In etwa sechs Wochen will die Verwaltung weitere konkrete Lösungen für die nächsten Schritte präsentieren.

Kritik an unzureichenden Leistungen äußert die Stadt schon seit Längerem gegenüber dem Objektplaner. Insbesondere hat der Objektplaner über einen erheblichen Zeitraum seine Terminplanung nicht ordnungsgemäß auf Basis des tatsächlichen Bautenstands fortgeschrieben.

Fehlende belastbare Terminplanung durch Objektplaner

Die Verwaltung hat daraufhin alle Handlungsoptionen für das weitere Vorgehen fachtechnisch und juristisch prüfen lassen und dem Rat diese Optionen erläutert. Nachdem, wie oben erwähnt, über Wochen ein aktueller und belastbarer Terminplan fehlte, war der Objektplaner gemäß den vertraglichen Regelungen unter Kündigungsandrohung mit angemessener Fristsetzung zur Fertigung eines solchen Terminplans aufgefordert worden. Am vergangenen Freitagabend hat der Objektplaner – noch innerhalb der gesetzten Frist – einen neuen Terminplan vorgelegt; ob dieser den gestellten Anforderungen genügt, lässt sich nicht ohne entsprechende detaillierte Prüfung beurteilen. Eine solche wird durch die Verwaltung und die Fachberater der Stadt Bonn derzeit mit Hochdruck vorgenommen und in den kommenden Tagen abgeschlossen.

Wie Stadtdirektor Fuchs mitteilte, hat der Objektplaner bereits sein Projektteam umgestellt und aufgestockt. Für die nach wie vor vorhandenen qualitativen Probleme, unter anderem bei der Steuerung der Baustelle, beim Terminplan-Management und bei der Koordination der Planungsleistungen wird jetzt nach Lösungen durch Veränderung von Verträgen gesucht.

Fertigstellung und Kosten noch nicht absehbar

Angesichts der notwendigen Neuausschreibungen geht der Projektsteuerer derzeit von einer Fertigstellung im Jahr 2022 aus, der Objektplaner hat Sommer 2021 in den Raum gestellt. Fuchs bat um Verständnis, dass sich die Verwaltung nun erst ein eigenes Bild machen müsse. Wie sich die Kosten entwickeln, lässt sich derzeit ebenfalls noch nicht absehen; allerdings bringt zum Beispiel jedes weitere Jahr eine Baukostensteigerung von durchschnittlich 6,5 Prozent mit sich.

Fuchs stellte auch noch einmal klar, dass auch zum Thema Baugrund alle Unterlagen den Fachplanern zur Verfügung gestellt wurden. Allerdings habe sich der Bodenbefund trotzdem in der Realität anders dargestellt, nach dem Bodenplatte weggestemmt und Erdreich abgetragen war.

Stand der Arbeiten auf der Baustelle

Für das Studio, das tiefergelegt werden soll, befinden sich die Betonarbeiten in Vorbereitung. Die Neubaumaßnahmen der Hinterbühne haben das Obergeschoss erreicht und stehen kurz vor dem Abschluss. Teile der Decke zwischen Foyer und Untergeschoss, die nicht mehr tragfähig sind, werden abschnittweise entfernt und durch eine neue Ortbetondecke ersetzt. Die Sanierung des Klinkermauerwerks (Steinreinigung und Austausch beschädigter Ziegel) innerhalb des Gebäudes ist abgeschlossen, die Fugen werden derzeit geschlossen.

Ein neues Problem hat sich beim Dachtragwerk über dem Großen Saal aufgetan. Die erhöhte Last kann laut Tragwerksplaner nicht mehr durch die vorhandene Tragkonstruktion aufgenommen werden. Ob hierfür fehlerhafte oder unvollständige Lastangaben verantwortlich sind, wird derzeit ermittelt. Fuchs fasst zusammen: „Wir haben es im vergangenen Jahr mit extremen Problemen in der Bestandssituation des Gebäudes zu tun gehabt. Das Gebäude wird dieses Jahr 60 Jahre alt und hat mehr Schäden, als bekannt war und auch in der Vergangenheit wurden Maßnahmen einfach nicht in die Planunterlagen überführt, sodass es auch in Teilen nicht erkennbar war. Diese Schäden sind nun zum Großteil behoben, aber das hat uns ein ganzes Jahr Zeitverzug gekostet. Die jetzt anstehenden Gewerke sind wesentlich risikoärmer, weil es um Neueinbauten geht, die naturgemäß unproblematischer sein dürften. Nichtsdestotrotz ist und bleibt es auch weiterhin ein hoch komplexes Projekt.“

 

Bildrechte © Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn

RESPEKT! Initiative der Rettungskräfte Bonn/Rhein-Sieg-Kreis

Für mehr Respekt gegenüber Rettern, Helfern und Beschützern schließen sich Feuerwehren, Rettungsdienste, Ordnungsbehörden, Technisches Hilfswerk und Polizei in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zusammen. Ob hauptberuflich oder im Ehrenamt: Wehrleute, Rettungskräfte, Polizisten oder Mitarbeiter der Ordnungsämter retten, helfen, schützen und gewährleisten die notwendige Ordnung. Dabei riskieren sie mitunter auch ihre Gesundheit oder ihr Leben. Nun fordern sie gemeinsam den notwendigen Respekt für ihre tägliche Arbeit zum Wohle aller Menschen in der Gesellschaft ein. Was viele dieser Männer und Frauen aber tagtäglich erleben ist schlicht Respektlosigkeit. Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter werden bespuckt, angegriffen und beleidigt. Anordnungen oder Weisungen werden häufig nicht akzeptiert oder einfach nicht beachtet. Immer wieder sind davon auch Feuerwehrleute, Rettungsdienstmitarbeiter und Notärzte betroffen. Der große Teil der Gesellschaft in der Region Bonn/Rhein-Sieg sieht in Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und den Ordnungsämtern die helfende Hand, den Lebensretter und den Helfer in der Not. Teile der Gesellschaft fühlen sich allerdings durch die tägliche, wichtige Arbeit in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt, und sei es nur, weil ein Umweg wegen einer Unfallsperrung, als eine staatliche Unverschämtheit oder behördliche Willkür empfunden wird, gegen die man sich wehren muss. Dabei geht es in unserem Job für die Gesellschaft nicht selten um die Rettung von Menschenleben, die Hilfeleistung für Verletzte, Strafverfolgung und die Abwehr von Gefahren, von denen jeder Mensch einmal betroffen sein könnte und selbst auf Hilfe angewiesen wäre. Wer schon das Martinshorn eines Notarztwagens oder den Lärm eines Rettungshubschraubers als Ruhestörung empfindet, der sollte sich überlegen, worum es in so einem Einsatz geht. Es ist dringend notwendig, den Respekt einzufordern, den Retter und Helfer, die sich tagtäglich zum Wohle aller Menschen in dieser Gesellschaft engagieren, verdient haben. Auf Initiative der Polizei Rhein-Sieg-Kreis haben sich der Landrat und Polizeichef des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, die kreisangehörigen 19 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan, die Bonner Polizeipräsidentin, Ursula Brohl-Sowa, sowie die Verantwortlichen von Malteser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz und dem technischen Hilfswerk zu einer gemeinsamen Kampagne für mehr Respekt gegenüber Polizei und Rettungskräften zusammengeschlossen. All diese Menschen leiten und vertreten die beteiligten Organisationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Gemeinsam wollen sie das Thema in die öffentliche Diskussion bringen. Sie setzen sich dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Region wieder respektvoller miteinander und besonders mit Ihnen, den Frauen und Männern „unter Blaulicht“, umgehen. Daher steht schon in dem gemeinsamen Logo das Motto „Respekt – Bonn/Rhein-Sieg“. Dazu Statements der Behördenleiter und -vertreter am heutigen Pressetermin: Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Die Einsatzkräfte des Stadtordnungsdienstes sowie der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes in Bonn leisten wertvolle Arbeit für die Menschen und einen unverzichtbaren Beitrag für Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt. Ihre Einsätze sind oft schwierig, bisweilen kommt es auch zu Konflikten. Aber egal, ob sie Strafen verhängen oder Hilfe leisten – sie handeln immer auf der Basis von Recht und Gesetz, also nach Maximen, die allgemein anerkannt sein sollten. Dabei haben sie – wie wir alle – einen Anspruch darauf, dass ihnen mit Respekt und Anstand gegenübergetreten wird. Deshalb ist es mir als Oberbürgermeister ein persönliches Anliegen, Teil dieser Kampagne zu sein.“

Landrat Sebastian Schuster: „Die Arbeit und Leistung der Menschen, die retten, helfen und beschützen ist für das Wohl der Gesellschaft unverzichtbar. Respektloser Umgang mit ihnen ist nicht hinnehmbar. Alle Bürgerinnen und Bürger sind auf die Frauen und Männer unter Blaulicht angewiesen. Nicht selten retten sie Leben und sie werden auch denen Hilfe leisten, die sie respektlos behandelt haben, wenn es nötig ist. Ich habe diese Kampagne ins Leben gerufen, um in der gesamten Region mit starken Partnern das Verständnis für den notwendigen Respekt und die erforderliche Anerkennung einzufordern.“

Bürgermeister Klaus Pipke (als Sprecher der 19 Kommunen im RSK) „In den 19 Kommunen bestehen die Feuerwehren und die Rettungsdienste überwiegend aus Freiwilligen. Frauen und Männern opfern einen großen Teil ihrer Zeit und ihrer Energie. Sie sind stets bereit, bei Tag und Nacht, bei Wind und Wetter, sofort in den Einsatz zu gehen. Dass sie dann teils respektlos behandelt werden, macht mich oft fassungslos. Viele kommunale Ordnungsämter haben ihren Außendienst in der letzten Zeit deutlich verstärkt. Auch diese Einsatzkräfte stehen an vorderster Front und sehen sich Angriffen, Beleidigungen und Ablehnung ausgesetzt. Daher werden auch wir 19 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister uns an dieser wichtigen Kampagne beteiligen.“

Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa: „Wir wollen unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bestmöglich schützen. Es geht nicht nur um Tätlichkeiten. Gewalttätiges Verhalten hat immer eine Vorgeschichte und zeigt sich schon in provozierenden und respektlosen Verhaltensweisen, abfälligen Bemerkungen oder Beleidigungen. Es ist gut, dass wir das Thema Respekt gegenüber Uniformträgern breit angelegt in die öffentliche Diskussion bringen. Deshalb unterstütze ich diese gemeinsame Kampagne ausdrücklich.“

Start der Flohmarktsession beginnt mit dem ersten Rheinauen-Flohmarkt

Der Rheinauen-Flohmarkt gilt als einer der größten deutschen Flohmärkte. Von März bis Oktober besteht jeweils am dritten Samstag im Monat von 8 bis 18 Uhr die Möglichkeit, in der Rheinaue auf Schnäppchenjagd zu gehen. Organisiert werden die Rheinauen-Flohmärkte vom Pächter des Parkrestaurants und der ‚Melan macht Märkte Veranstaltungs GmbH‘.

Seit 2012 müssen sich Händler in der Woche zuvor ihre Plätze reservieren lassen und bekommen einen Standplatz zugewiesen. Doch auch für spontan entschlossene Trödler stehen ausreichend Plätze zur Verfügung. Es gibt 1600 Meter Standfläche zur freien Platzwahl.

Ansprechpartner:

Melan macht Märkte Veranstaltungs GmbH
Monnetstraße 7
52146 Würselen
Telefon: 02405 – 40 89 40 0

info@melan.de

Stadtwerke Bonn bieten Fahrten mit Bus und Bahn

Gut angenommen wurden in den vergangenen Jahren die 200 kostenlosen Parkplätze in der Besucher-Tiefgarage des Post Towers. Wer trotzdem verkehrsbehindernd parkt, wird abgeschleppt.

Der SWB Bus und Bahn-Fahrten-Tipp: Mit der Linie 66 bis zur Haltestelle „Rheinaue“ oder mit den Linien 610 und 611 bis zur Haltestelle „Ludwig-Erhard-Allee“ zu fahren. Die aktuellen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte den Samstagsfahrplänen oder informieren Sie sich im Internet.

Keine Neuware

 

Als Anbieter zugelassen werden nur Amateure, die flohmarkttypische gebrauchte Artikel verkaufen wollen. Neuwertige Industriewaren, Lebensmittel, Tabakerzeugnisse, Pflanzen, lebende oder präparierte Tiere und Tierteile, Waffen aller Art, Nazi-Artikel, Kriegsspielzeug, Gewalt verherrlichende Artikel, Erotika, Farben, Öle, Lacke, Verdünnungen, Kosmetika, Parfüme (ausgenommen sind Sammlerminiaturen), pornographische Darstellungen, Waren, die gegen das Zoll- und Urheberrecht verstoßen, sind nicht zugelassen. Die Stände dürfen am Freitag vorher schon ab 16 Uhr aufgebaut werden. Verkaufszeit ist am Samstag von 8 bis 18 Uhr. Vor Ort wird das Standgeld von 8 Euro pro angefangenen Meter (Front oder Tiefe) im Laufe des Flohmarkttages samt einer Reinigungskaution von 10 Euro pro Stand kassiert. Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen für einen Stand unter zwei Metern Länge, den sie alleine betreiben, nichts.

So fing alles an:

Der erste Flohmarkt war am 7. April 1973 vor der Schlosskirche. Laut Chronik waren gegen 10 Uhr alle Plätze vergeben. Insgesamt hatten 88 „Händler“ ihre Zelte auf dem Hof und in der Brüdergasse aufgeschlagen. Es gab Pickelhauben, Degen, Vorderlader, alte Puppen für viel Geld, in grüne Glasflaschen eingeschlossene Liebesherzchen sowie viel Silber und altes Porzellan.

Der Flohmarkt fand so große Resonanz, dass er im Juli 1975 in den Hofgarten verlegt werden musste. Verkehrsprobleme machten im Dezember 1978 einen Umzug an das Beueler Rheinufer erforderlich, wo sich der Flohmarkt zu einer Großveranstaltung mit überregionaler Bedeutung entwickelte. 1981 übersiedelte der Markt in die Gronau, 1983 ging es wegen der andauernden Hochwassergefahr in die Rheinaue.

Diese entpuppte sich als wahres Eldorado für Trödelfans. Schon der Flohmarkt am 16. Juni 1984 hatte rund 1500 Anbieter, bei sehr großem Besucherinteresse, das seither anhält.

Die Veranstaltungstermine 2019:

  • 16. März
  • 13. April
  • 18. Mai
  • 15. Juni
  • 20. Juli
  • 17. August
  • 21. September
  • 19. Oktober

Bildrechte ©pixabay/jackmac34

Neue Pläne gegen das geplante Dieselfahrverbot

Die Bundesstadt Bonn begrüßt den überarbeiteten Entwurf der Zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplanes (LRP) Bonn des Landes Nordrhein-Westfalen. Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Verkehrsdezernent Helmut Wiesner: „Wir sehen uns in unserer Haltung und in unseren Anstrengungen für saubere Luft bestätigt, da der LRP weiterhin keine Fahrverbote vorsieht. Durch die Nachrüstmaßnahmen an den Bussen der Stadtwerke Bonn und der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft wird die Einhaltung des Stickoxid-Grenzwertes am Belderberg prognostiziert. An der Reuterstraße wird ein streckenbezogenes Fahrverbot selbst im Falle einer geringen Überschreitung des Grenzwerts als unverhältnismäßig angesehen.“

Bis zu 170.000 zusätzliche Kilometer täglich

Sowohl ein streckenbezogenes Dieselfahrverbot für Reuterstraße als auch für Belderberg würden andere Straßen zum Teil stark belasten und zu einer Erhöhung der Gesamtfahrleistung im Stadtgebiet führen. Zu diesem Ergebnis ist die VSU GmbH gekommen. Das Ingenieurbüro hat im Auftrag der Stadt Bonn untersucht, mit welchen Ausweichverkehren durch die Fahrverbote auf den beiden Straßen zu rechnen wäre. Die Ergebnisse sind in die überarbeitete LRP-Fortschreibung eingeflossen.

Im Falle der Fahrverbotsvariante Reuterstraße plus Belderberg wäre im Bonner Stadtgebiet eine Mehrfahrleistung von circa 170.000 Kilometern täglich zu erwarten. Die Gesamtfahrleistung würde von 6,183 Millionen Kilometer auf 6,355 Millionen Kilometer am Tag steigen. Für die Fahrverbotsvariante, in der alleine die Reuterstraße gesperrt wird, betrage die Mehrfahrbelastung rund 155.000 Kilometer pro Tag.

Ausweichstrecke Bonner Talweg

Bei einem Dieselfahrverbot für die Reuterstraße, so die Prognose der VSU GmbH, würde aber auch insbesondere der Bonner Talweg als Ausweichstrecke genutzt werden. Auf dieser Ausweichstrecke würde das Verkehrsaufkommen abschnittsweise von gut 17.000 auf fast 20.000 Fahrzeuge am Tag ansteigen. Darüber hinaus würde sich auch der Anteil der besonders schadstoffreichen Autos von 28 auf 42 Prozent erhöhen. Weitere deutliche Verkehrszunahmen wären im Wittelsbacherring (Abschnitt Endenicher Straße bis Rottenburgstraße) und auf der Endenicher Straße (Abschnitt Wittelsbacherring bis Jonas-Cahn-Straße) zu erwarten. Welche Auswirkungen diese Verlagerungseffekte auf Immissionssteigerungen bei der Stickstoffdioxid-Konzentration in den betroffenen Straßen hätten, muss das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz noch berechnen.

Sperrung der Reuterstraße gefährdet Grenzwert-Einhaltung am Belderberg

Im Falle einer alleinigen Sperrung der Reuterstraße für ältere Diesel könnte sich für den Verkehr, der von Süden über die B9 oder über die linksrheinische Autobahn 565 kommt und in die Innenstadt möchte, eine Anfahrt über den Belderberg bis Bertha-von-Suttner-Platz als eine mögliche Streckenalternative anbieten. Umgekehrt könnte der Verkehr aus Norden Richtung Bad Godesberg von der Abfahrt Auerberg ebenso den Weg parallel zum Rhein und damit ebenfalls über den Belderberg nehmen. Diese Effekte könnten die für das Jahr 2020 prognostizierte Einhaltung des Grenzwerts von 40 Mikrogramm/Kubikmeter Luft auf dem Belderberg wieder gefährden.

Das Dieselfahrverbot für die Reuterstraße würde rund 25 Prozent der rund 40.000 täglich dort verkehrenden Fahrzeuge betreffen. Der tägliche Verkehr würde aber hingegen nur um 15 Prozent abnehmen. Dies liegt daran, dass die Zahl der Kfz, die die Reuterstraße befahren dürfen, aufgrund des besseren Verkehrsflusses um rund 3000 steigen würde. Die Reuterstraße würde also durch ein Dieselfahrverbot für die Autofahrer, die dort fahren dürfen, wieder attraktiver werden.

LRP vom 11. bis 22. März im Internet einzusehen

Der LRP soll am 1. April 2019 in Kraft gesetzt werden, zuvor erhält die Öffentlichkeit vom 11. bis einschließlich 22. März noch einmal Gelegenheit, den überarbeiteten Entwurf mit einem aktuellen Stand auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln einzusehen.

Hintergrund

Mit Urteil vom 8. November 2018 hat das Verwaltungsgericht Köln im Verfahren der Deutschen Umwelthilfe gegen das Land Nordrhein-Westfalen entschieden, dass der Luftreinhalteplan für die Stadt Bonn zu überarbeiten ist und die Grenzwerte von Stickstoffdioxid schnellstmöglich einzuhalten sind. Das Gericht hat in seinem Urteil festgestellt, dass sofern in dem kurzen verbleibenden Zeitraum keine anderen Maßnahmen zur Erreichung der Ziele geeignet sind, ab dem 1. April 2019 Fahrverbote für bestimmte Kraftfahrzeuge auf bestimmten Strecken anzuordnen sein werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Land Nordrhein-Westfalen hat Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht eingelegt, daher wird es zum 1. April noch keine Fahrverbote geben

Gemäß Urteil des Verwaltungsgerichts Köln gäbe es folgende Fahrverbote:

  • Belderberg: Fahrverbot für Diesel-Kfz mit Euro-4/IV-Motoren und älter sowie Benziner der Klassen Euro 1 – 3.
  • Reuterstraße: Fahrverbot für Diesel-Kfz mit Euro-5/V-Motoren und älter sowie Benziner der Klassen Euro 1 und 2.

Verfahren vor dem OVG

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Beweisaufnahme im Berufungsverfahren zum Luftreinhalteplan Bonn für den 9. und 10. Mai 2019 terminiert. Die mündliche Verhandlung wird am 31. Juli 2019 stattfinden.

 

Bildrechte ©pixabay/webandi

Enten in der Rheinaue gerissen – Hunde stets anleinen

Das Amt für Stadtgrün erinnert aus aktuellem Anlass daran, dass Hunde in der Rheinaue angeleint werden müssen. Ende Februar wurden zwei Enten am Rheinauensee von einem Hund gerissen.

Die Bonner Straßenordnung sieht vor, dass Hundehalter ihre Tiere unter anderen in den Grünanlagen und den U-Bahn-Bereichen an der Leine führen müssen. Je nach Rasse ist der Jagdtrieb bei Hunden mehr oder weniger ausgeprägt. Ist der Jagdinstinkt beim Hund erst geweckt, ist er meist unempfänglich für Rufe und Pfiffe des Halters. Die Beute wird verletzt oder sogar getötet. Am Rheinauensee, wo Enten und Schwäne leben, ist es daher besonders wichtig, Hunde stets an der Leine zu führen.

In der Rheinaue gibt es jedoch auch eine Freilauffläche. Hier können sich Hunde unangeleint austoben.

Unter www.bonn.de/hundefreilaufflaechenwerden alle Flächen auf dem Stadtplan angezeigt. Bei Kontrollen achtet der Stadtordnungsdienst auch auf die Anleinpflicht. Bei einem Verstoß kann ein Bußgeld von 25 Euro verhängt werden.

 

Bildrechte ©pixabay/Peggychoucair

Beethovenhalle: Auswirkungen der Kündigungen noch nicht absehbar

Mit Hochdruck arbeitet die Stadtverwaltung derzeit an der Analyse der aktuellen Situation bei der Sanierung der Beethovenhalle. In den letzten Wochen hatte sich abgezeichnet, dass die Kündigung von Ausbau-Firmen starke Auswirkungen sowohl auf den Zeit- als auch auf Kostenplan haben werden.

„Noch können wir nicht genau sagen, was dies bedeutet“, so Stadtdirektor Wolfgang Fuchs, der das Projekt leitet. „wir ermitteln derzeit alle Fakten und sind mit allen Am Projekt Beteiligten im Gespräch.“ Es sei vorgesehen gewesen, den Projektbeirat am 2. April zu informieren. Die nun beantragte Sondersitzung des Rates am 18. März gäbe Gelegenheit, die Lage umfassend darzustellen.

Die Verwaltung weist allerdings auch darauf hin, dass sie sich im Augenblick auf dem schmalen Grat zwischen nichtöffentlichen Vertragsangelegenheiten und dem Bedürfnis der Politik und der Öffentlichkeit nach Informationen bewege. Dies sei sorgfältig abzuwägen, denn schon jetzt habe sich durch die Veröffentlichung vertraulicher Unterlagen die rechtliche Lage der Verwaltung gegenüber Auftragnehmern am Projekt Beethovenhalle deutlich verschlechtert.

Kurz vor dem Jahreswechsel ist es zu Kündigungserklärungen von Auftragnehmern von Ausbaugewerken gekommen. Aus Sicht der Bundesstadt Bonn sprachen gute Gründe gegen die Berechtigung der Kündigung: Das mit der Ausführung der Gewerke beauftragte Unternehmen begründete die Kündigungen mit einer vollständigen Unterbrechung ihrer Vertragsleistungen in den der Kündigung vorausgehenden drei Monaten. Nach den Feststellungen der Bundesstadt Bonn lag eine vollständige Unterbrechung jedoch nicht vor. Da der Auftragnehmer trotzdem, auch nach weiteren Gesprächen, nicht umgestimmt werden konnte und auf seinen Kündigungen beharrte sowie weitere Ausführungsleistungen auf Grundlage der geschlossenen Verträge ablehnte, wurden die Vertragsverhältnisse beendet.

 

Daraus ergeben sich zwei Auswirkungen:

  • Eine zeitliche, die mit zwei Jahren gegenüber der derzeitigen Planung angesetzt wird, womit vom Jahr 2022 ausgegangen werden muss. Allein die Notwendigkeit, ganze Gewerke neu ausschreiben zu müssen, führt zu Zeitverzögerungen von etlichen Monaten. Durch die Kündigungen von Bauverträgen der Technischen Ausrüstung (TGA) ist eine erneute Ausschreibung dieser Bauleistungen notwendig. Die hiermit einhergehenden terminlichen Verschiebungen der Projektarbeit lassen eine Fertigstellung der Bauleitungen der TGA-Gewerke nicht vor 2022 erwarten. Weitere Folge ist, dass sich nahezu alle Vergabeeinheiten des Innenausbaus verzögern. Diese Terminauswirkungen basieren auf einer vorläufigen Einschätzung der Projektsteuerung und werden durch die erwartete, fortgeschriebene Terminplanung des Objektplaners und des Fachplaners TGA ersetzt.
  • Die finanziellen Auswirkungen sind derzeit noch nicht abzusehen. Grundsätzlich ist von einer jährlichen Steigerung der Baukosten von durchschnittlich 6,5 Prozent auszugehen, was sich bei drei Jahren Bauverzögerung allein auf rund 20 Prozent summiert. Hinzu kommen beispielsweisebaubetriebliche Forderungen beauftragter Firmen für z.B. Annahmeverzug wegen fehlender oder unvollständiger Vorleistungen (Planung und bauliche Vorleistungen) oder Mehrkosten infolge Materialpreissteigerungen sowie gestiegene Personalkosten infolge der Verschiebung der Ausführungszeiten. Weiterhin ist mit zusätzlichen Honorarforderungen der Planer und Berater für Leistungswiederholungen infolge Kündigungen der Baufirmen zu rechnen, um nur einige zu nennen. Hinzu kommen Mehrkosten in Folge preislich erhöhter Angebote von Firmen nach Neuausschreibung von Bauleistungen. Kündigungen und Neuausschreibungen könnten weiterhin dazu führen, dass bisher erbrachte Leistungen nicht weiter verwendet und abgeschrieben werden müssten, was aber erst zu einem späteren Zeitpunkt beurteilt werden kann.

Hintergrund zur Bodenbeschaffenheit

Hartnäckig hält sich das Gerücht, die Probleme des Untergrunds hätten bekannt sein müssen, spätestens durch die Bauarbeiten von 1996. Die Stadt stellt dazu noch einmal klar: Alle bei der Stadtverwaltung vorliegenden Bestandsunterlagen und die Historie der Halle wurden 2013/14 gescannt, digitalisiert, sortiert und in einem städtischen Projektraum allen Projektbeteiligten zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung musste immer davon ausgehen, dass der Objektplaner und vor allem der Tragwerksplaner alle aus den seinerzeit übergebenen Unterlagen resultierenden Erkenntnisse im Rahmen seiner Planung berücksichtigt hat. Die Bodenuntersuchungen von 1996 betrafen ausschließlich den Bereich des Südtraktes, der damals angebaut wurde, nicht aber den Boden des Studios.

Die auch immer wieder aufgeworfene Fragestellung, ob die Probleme vorhersehbar gewesen sein würden, kann nicht nur mit ja oder nein beantwortet werden. Aus den vorhandenen und an den Planer übergebenen Unterlagen geht hervor, dass bei der Beethovenhalle ein schwieriger Baugrund vorgefunden werden würde. Die Probleme, wie sie sich im bisherigen Bauprozess herausgestellt haben, waren hinsichtlich ihrer Tragweite und Komplexität – allein aufgrund der Unterlagen – allerdings nicht vorhersehbar. Dies hat auch seine Ursache darin, dass im Zuge der Errichtung der Beethovenhalle in den 50er Jahren, aber auch im Zuge der Ergänzung in den 90er Jahren in erheblichem Umfang von der damals geplanten und dokumentierten Gründungsplanung abgewichen wurde, ohne diese Abweichungen in den Planunterlagen zu dokumentieren.

Die Verwaltung ist mit allen am Projekt Beteiligten in engem Austausch. Ein wichtiges Datum in diesem Zusammenhang ist der 15. März 2019, bis zu dem die Stadt vom Architektenbüro einen überarbeiteten Zeitplan erwartet, auf dessen Basis weitere Entscheidungen getroffen werden können.

Aktuell stellt die Stadt zusammen, welche Pläne bisher geliefert, welche Aufträge erteilt worden sind und ob es Bereiche gibt, die in reduzierter Form realisiert werden könnten (z. B. Kücheneinrichtung).

 

Bildrechte © Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn

Neuste Generation von OP-Mikroskop für Augenoperationen am UKB

Präziser Einsatz von Kunstlinsen bei Grauem Star OP-Mikroskop der neuesten Generation zur computer-unterstützen Kataraktchirurgie am Universitätsklinikum Bonn

Die Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn hat ein OP-Mikroskop der neuesten Generation in Betrieb genommen. Optimierte Optiken sowie erweiterte Funktionen erlauben mikrochirurgische Eingriffe im Auge mit höchster Präzision. In der Bonner Universitäts-Augenklinik werden jährlich über 12.000 Operationen durchgeführt – mit kontinuierlicher Steigerung. Das neue OP-Mikroskop wird sowohl für Eingriffe im Bereich Netzhaut- / Makulachirurgie als auch Hornhaut- und Glaukomchirurgie eingesetzt. Ein angeschlossenes digitales Bildsystem mit neuentwickelter Software gestattet darüber hinaus erstmals die computerassistierte Chirurgie des grauen Stars.

„Wir sind mit dem neuen OP-Mikroskop und den neuen optischen und digitalen Erweiterungen optimal ausgestattet, um mikrochirurgische Eingriffe am Auge in höchster Präzision durchführen zu können“, sagt Prof. Dr. Frank G. Holz, Direktor der Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn. Ein besonderer Fokus der Klinik liegt dabei im Bereich der Kataraktchirurgie.

Die Operation des Grauen Stars, fachsprachlich Katarakt, gehört weltweit zu den häufigsten Eingriffen. Allein in Deutschland wird sie etwa 900.000-mal pro Jahr durchgeführt. Dabei wird die getrübte Augenlinse gegen eine künstliche Intraokularlinse ausgetauscht. Der mikrochirurgische Eingriff wird mit Hilfe eines OP-Mikroskops durchgeführt. Bei dem neuen Gerät werden mittels Computer Assistenzfunktionen direkt in die beiden Okulare und somit in den Blick des Operateurs auf das vergrößerte Operationsfeld eingespielt. Über die Einblendung der Referenzachse, die zuvor in einer präoperativen ebenfalls computergestützten Messung ermittelt wird, kann der Operateur während des Eingriffs die Implantate präzise ausrichten. Darüber hinaus kann die exakte Form und Größe der geplanten Kapseleröffnung optisch eingeblendet werden, um eine exakte Schnittführung an geplanter Position und in gewünschter Größe zu erzielen. Das OP-Team kann den mikrochirurgischen Eingriff in voller Bildschirmgröße verfolgen.

Brillenfreiheit mittels Kunstlinse nach Operation möglich

In der an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn eigens eingerichteten Spezialsprechstunde für Kataraktchirurgie, in die sowohl Ärzte als auch Optikermeisterinnen eingebunden sind, werden spezielle Intraokularlinsen angeboten und implantiert. Die Implantate erlauben den optimalen Ausgleich individueller Fehlsichtigkeiten mit dem bestmöglichen Sehergebnis nach der Operation. Die computerassistierte Chirurgie mit dem neuen OP-Mikroskop erlaubt auch den Einsatz so genannter torischer Intraokularlinsen bei grauem Star. Damit ist auch ein gleichzeitiger Ausgleich von astigmatischen Fehlsichtigkeiten möglich, die durch eine Verkrümmung der Hornhaut verursacht werden. Neben torischen Linsen und EDOF- (Extended Depht Of Focus) Linsen, die für eine verbesserte Schärfentiefe sorgen, zählen hierzu auch so genannte Multifokallinsen. Sie ermöglichen scharfe Sicht in die Ferne und Nähe, so dass nach der Operation eine Brille oder  andere Sehhilfen nicht mehr nötig sind.

Bildrechte © Johann Saba / UK Bonn

„Gentle Gin“ mit Pop Up Store in Bonn bei Deine eigenART

Deine eigenART in Bonn: Jede Menge Aussteller und ein Pop Up Store mit tollen Designprodukten

Diesen Sonntag erwartet die Bonner die Premiere des Lifestylemarktes “Deine eigenART“. Am 10. März von 11 bis 17 Uhr stellen über 40 Manufakturen und Designer ihre handgemachten Unikate vor. Dazu begeistert der FAEX Pop Up Store mit den spring/summer ‘19 Kollektionen von über 20 talentierten Slow Fashion Labels.

 

Darüber hinaus feiert der Lifestylemarkt in Bonn eine weitere Premiere. Das erste „Deine eigenART“- Magazin ist druckfrisch im Gepäck. Im Magazin erfahren die Leser alles über die Marke „Deine eigenART“ und die kreativen Produktideen.

 

Kaffeegenuss und Berliner Gin im Pop Up Store

Gemeinsam mit Deine eigenART auf Tour und somit am Sonntag in Bonn mit dabei, sind die Liebhaberstücke der Manufaktur Leanback Industries aus Metall und Holz. Kaffee- und Teeliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der Trinkgenuss beschränkt sich nicht nur auf die Wahl der richtigen Kaffeesorte oder Teemischung. Stilvolle Kaffeebereiter und Teeflaschen sind ihre Verkaufsschlager.

 

Mit auf Tour ist auch die Destillerie Gentle Gin. Bei Gentle Gin dreht sich ebenfalls alles um das Thema Trinkgenuss. Wie der Name schon verrät, produzieren die Berliner feinsten Gin. Zu 100% handcrafted und verfeinert mit erlesenen Gewürzen, ist dieser edle Tropfen eine echte Empfehlung für Gin Liebhaber.

 

 

Deine eigenART in Bonn

Wann: Sonntag, den 10.03.2019 von 11 bis 17 Uhr

Wo: Brückenforum, Friederich-Breuer-Straße 17 in 53225 Bonn

Eintritt: 5 EUR/ermäßigt 3 EUR, Kinder bis 14 Jahre frei

 

Weitere Termine:

Deine eigenART – Frühjahr 2019

17.03.2019 – Deine eigenART / Nürnberg

24.03.2019 – Deine eigenART / Hannover

31.03.2019 – Deine eigenART / Regensburg

12.05.2019 – Deine eigenART / Bayreuth

19.05.2019 –  Deine eigenART / Bremen

24.-26.5.2019 – Deine eigenART / Potsdam